Sandra Plogmaker
Sandra

Wenn sie vom TuS Sythen spricht, dann leuchten ihre Augen: „Der Brinkweg ist mein zweites Zuhause.“ Sandra Plogmaker ist dort Jugendleiterin der Fußballabteilung – und das mit Leib und Seele.

Über ihren Sohn Lukas, der in der C-Jugend als Torhüter kickt, kam sie 2003 in den Verein.
2007 wurde sie schließlich Jugendwartin.

Heute sagt sie:
„Etwas besseres konnte mir eigentlich nicht passieren.“

 

 

Schnell merkte sie, dass das genau die richtige Aufgabe war. Die Arbeit mit den Jugendlichen gefiel ihr, es waren immer „tolle Truppen“ dabei. 2010 gesellte sich Meik Strickling dazu, der seitdem gemeinsam mit Plogmaker den Nachwuchs betreut.

Das gemeinsame Ziel:
„Wir wollten dafür sorgen, dass die A-Jugendlichen in die Seniorenmannschaften aufrückten.“
Und das ist auch heute noch der Grundgedanke.

Kleine Familie

Beim TuS Sythen fühlt sie sich wohl. Wie eine „kleine Familie“ agiere das gut eingespielte Team. „Jeder kennt jeden und jeder ist für den anderen da“, beschreibt die Jugendwartin das, was sie am meisten an ihrer Arbeit schätzt. „Deswegen bin ich gerne hier, der TuS Sythen ist mein zweites Zuhause.“ „Nur dein zweites?“, schallt es vom Spielfeldrand herüber. Manni Günther, Trainer der D-Jugend, grinst die Jugendwartin an.

Und in der Tat: Sandra Plogmaker ist auf der Anlage am Brinkweg allgegenwärtig. „Ich mache fast alles“, sagt sie und zählt auf: „Verkauf, Mannschaftsbetreuung, Spielorganisation, Turnierausrichtung – das ist natürlich viel Arbeit, macht aber unglaublichen Spaß!“

Trotzdem will sie sich nicht in den Vordergrund stellen: „Die Sportler sind doch am wichtigsten im Verein“, findet sie. Sie lebt den Verein, fiebert am Spielfeldrand mit. „Wann immer es möglich ist, fahre ich zu den Auswärtsspielen mit“, erklärt sie.

Urlaub ist ein Fremdwort

Und Urlaub? Kennt Plogmaker nicht. Will sie aber auch gar nicht: „Hier ist immer etwas los. Haben die Jugendlichen Ferien, geht die Saison der Seniorenmannschaften los. Und ohne Fußball läuft bei mir sowieso nichts.“

Sie weiß, dass eine solch umfangreiche Arbeit beim TuS Sythen nur möglich ist, solange ihre Familie mitzieht: „Ich bin dankbar dafür, dass Lukas und Martin so toll mitmachen.“ Wie lange sie den Job noch machen will? „Keine Ahnung. So lange, wie man mich hier duldet“, sagt sie und kann sich ein Lachen nicht verkneifen. 

Quelle: Halterner Zeitung

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