Die Zahl der Jäger ist auf drei geschrumpft – die wollen es dem Favoriten TuS Haltern in der Endrunde der Feld-Stadtmeisterschaften aber so schwer wie möglich machen, seinen Titel zu verteidigen. Im Halbfinale bekommt es der Landesligist mit BW Lavesum zu tun. Um das zweite Finalticket streiten sich der ETuS und der SV Bossendorf.
Halbfinale Stadtmeisterschaft
SV Bossendorf – ETuS

Der SV Bossendorf ist das Überraschungsteam der Titelkämpfe. Mit drei Siegen ist die Elf von Trainer Uli Garschagen durch die Vorrunde gestürmt und hat dabei auch den Bezirksligisten SV Lippramsdorf geschlagen. „Die Jungs geben Gas und haben richtig Lust auf die Stadtmeisterschaft“, lobt Garschagen.
Mit dem ETuS dürfte aber der bislang stärkste Gegner auf den A-Kreisliga-Aufsteiger warten. Die Eisenbahner qualifizierten sich souverän für das Halbfinale und trotzten in der Vorrunde dem TuS Haltern ein Remis ab. „Wir haben viel ausprobiert, trotzdem läuft es schon ganz gut“, sagte Trainer Tobias Borgers, der großen Respekt vor Bossendorf hat. Zumal der Gegner den Vorteil habe, schon fast auf Wettkampfniveau agieren zu können. „Bossendorf startet nächste Woche in die Saison. Deshalb ist die Mannschaft weiter als wir.“
TuS Haltern – BW Lavesum
BW Lavesum ist von den vier verbliebenen Teams der größte Außenseiter. Die Ecker-Elf hat eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen gespielt und sich erst durch ein glückliches 1:0 gegen Lippramsdorf für das Halbfinale qualifiziert. „Uns war klar, dass wir uns in dieser Phase der Vorbereitung durchwurschteln müssen, aber mit Leidenschaft und der nötigen Portion Glück haben wir etwas erreicht, was uns niemand zugetraut hat“, sagte Trainer Michael Ecker, der sich auf das Duell mit dem Landesligisten freut: „Es ist toll, dass wir die Gelegenheit bekommen, uns in einem Testspiel mit dem TuS Haltern zu messen. Natürlich wissen wir, dass wir einen schier unüberwindlichen Gegner haben.“ Die Spiele auf Kunstrasen haben allerdings mittlerweile ihre Spuren hinterlassen. Viele Spieler plagen sich mit Muskel- und Gelenkschmerzen herum.
Solche Sorgen hat der TuS nicht. Aufgrund des großen Kaders hat jeder Spieler ausreichend Ruhezeit bekommen. Und auch im Halbfinale soll wieder fleißig durchgewechselt werden. Co-Trainer Wilfried Höwedes will das aber nicht als Zeichen des mangelnden Respekts vor dem Gegner verstanden wissen: „Wir wissen aus den Vorjahren, wie schwer es bei den Stadtmeisterschaften werden kann. Deshalb werden wir Lavesum nicht den Gefallen tun, überheblich aufzutreten.“
Quelle: Halterner Zeitung

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